Aalen lädt zum Genießen, Entspannen und Verweilen ein. Die Stadt bietet eine vielfältige Mischung aus kulturellen Angeboten und sowohl urigen als auch angesagten Restaurants sowie traditionsreichen Cafés. In der Altstadt begegnet man in verwinkelten Gassen traditionellem Fachwerk und innovativen Neubauten. Auch außerhalb der historischen Stadtmauern bietet die Stadt besondere Kulturorte mit viel Charme, Geschichte und Innovation.
Hunderte Kilometer an Rad- und Wanderwegen mit Bilderbuch-Panoramen verlaufen rings um die Stadt, auf den Hängen des UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb. Spaziergänger und Wanderer genießen bei einem Besuch auf dem Aussichtsturm Aalbäumle den wohl schönsten Ausblick auf die ehemalige Freie Reichsstadt.
Veranstaltungs-Highlights: Jazzfest, Freilichtsommer des Theaters der Stadt Aalen, Reichsstädter Tage, Römertage (finden 2026 statt), Internationales Fest, Aalener Kulturwochen, Aalen City Blüht (nur in jedem geraden Jahr), Galgenberg Festival u.v.m.
Um das Jahr 160 n. Chr. errichteten die Römer im Zuge der letzmaligen Vorverlegung des West-Raetischen Limes das Reiterkastell im heutigen Aalen. Durch die strategisch günstige Lage erleichterte diese Maßnahme sowohl die Kontrolle des Limes als auch die Sicherung der Verkehrsrouten zwischen Neckar und Nördlinger Ries sowie nach Süden in Richtung Kocher- und Brenztal. Mit der Ala II Flavia beherbergte das Kastell eine schlagkräftige und hochmobile Reitereinheit aus Hilfstruppen mit einer Stärke von 1.000 Mann (Ala miliaria), die zuvor in Heidenheim an der Brenz stationiert und deren Aufgabe die Überwachung der Grenze sowie das Abfangen feindlicher Verbände im Hinterland des Limes war. Als eine von reichsweit nur sieben alae miliariae, bestand die Einheit aus Elitereitern, die über besondere Fähigkeiten verfügten, und war darüber hinaus auch für aufstrebende Angehörige des römischen Ritterstandes attraktiv, auf deren Karriereweg das Kommando über eine solche Reitertruppe die höchste zu erhaltene militärische Position (praefectus alae) darstellte.
Mit einer Fläche von 6 ha sowie Seitenlängen von 277 m x 214 m handelt es sich im Fall des Reiterkastells Aalen um das größte seiner Art nördlich der Alpen. Die vier Tore wiesen eine Doppeldurchfahrt auf, und neben den vier Ecktürmen verfügte die Befestigung des Kastells über zwölf weitere Zwischentürme. Die Innenbebauung folgte dem für römische Militärlager typischen Schema. So befanden sich im vorderen Teil des Kastells (praetentura) der Großteil der Mannschaftsbaracken für die Reiter, während sich die Funktionsbauten auf die rückwärtige Fläche (retentura) beschränkt haben dürften. Im Herzen des Kastells erhob sich das größte Stabsgebäude (principia) am gesamten Obergermanisch-Raetischen Limes, von dem aus die gesamte Region verwaltet wurde.
Das Limesmuseum Aalen ist ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums und eines der bedeutendsten Römermuseen in Deutschland. Das größte Museum am UNESCO-Weltkulturerbe Limes in Süddeutschland befindet sich auf dem Gelände des mit einer Fläche von 6 ha ehemals größten römischen Reiterkastells nördlich der Alpen. Die Fundamente seines Stabsgebäudes können noch heute im Archäologischen Park des Museums besichtigt werden. Ein weiteres Highlight ist der Nachbau einer römischen Mannschaftsbaracke.
Das Museum informiert umfassend über die römische Herrschaftsideologie, Struktur und Bewaffnung der Limestruppen, die Limeskastelle im heutigen Baden-Württemberg sowie die Zivilsiedlungen im Hinterland. Die Vielzahl der archäologischen Originalobjekte, informative Texte und Grafiken sowie zahlreiche Modelle vermitteln ein anschauliches und lebendiges Bild vom Leben der Soldaten und Zivilisten am Limes.
Ein besonderer Höhepunkt ist der archäologische Park auf dem Gelände des Reiterkastells. Hier erwarten den Besucher die originalen Mauerreste des zentralen Stabsgebäudes und des linken Seitentores, ein Freilichtlapidarium mit Kunststeinabgüssen römischer Steindenkmäler und schließlich die einmalige Teilrekonstruktion einer Reiterbaracke in Originalgröße. So wird der Alltag der 1000 Reitersoldaten der Ala II Flavia milliaria lebendig. Moderne Multimedia-Präsentationen und vor allem das umfangreiche museumspädagogische Programm vervollständigen das Angebot.
Wenn das Schnauben der Pferde, der Klang aufeinander prallender Klingen und der laute Ruf militärischer Kommandos über das Gelände des Limesmuseums hallen, dann ist es wieder soweit: Nach dreijähriger Pause findet am letzten Septemberwochenende 2026 die nunmehr 14. Auflage der Aalener Römertage statt. Auch dieses Mal bietet das älteste Römerfest Süddeutschlands an zwei Tagen wieder großes Spektakel für Jung und Alt. Zahlreiche Akteurinnen und Akteure bevölkern das ehemalige Kastellgelände und präsentieren ihre Künste. Von spektakulären Schaukämpfen, über beeindruckende Demonstrationen römischer Reittechniken bis hin zu detailverliebten Vorführungen antiker Handwerkskunst wird die Zeit der Römer vor den Augen des Publikums wieder lebendig. Darüber hinaus lädt ein buntes Programm an Mitmachaktivitäten dazu ein, selbst aktiv zu werden und auch für ein breites kulinarisches Angebot an römischen und modernen Köstlichkeiten ist gesorgt.
Von Rom zur Reichsstadt - Führung für Gruppen vom Limesmuseum über das UNESCO-Gelände St. Johann zur evangelischen Stadtkirche in der historischen Altstadt über die Entwicklung Aalens - Infos bei der Tourist-Information, Reichsstädter Straße 1, 73430 Aalen.
Tel. 0049 7361 522358
Limes-Thermen, Besucherbergwerk "Tiefer Stollen", Schloss Fachsenfeld mit Kunstgalerie und Schlosspark, Urweltmuseum, Museum Wasseralfingen, Experimentemuseum explorhino, Aussichtsturm Aalbäumle, Limes-Park Rainau mit Dalkinger Tor und Bucher Stausee.
Tourist-Information
Reichsstädter Straße 1
73430 Aalen
Tel. 0 73 61/52 23-58
Fax 0 73 61/52 19 07
tourist-info@aalen.de
www.aalen-tourismus.de
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Ausgangspunkt
Limesmuseum Aalen, St.-Johann-Straße 5, 73430 Aalen
Endpunkt
Limes-Park Rainau, 73492 Rainau
Wegbeschreibung
Start der Streckenwanderung ist am Limesmuseum in Aalen. Über die Steimlestraße wird die Rombacher Straße an der Amel überquert. Wir gehen nach rechts und am Schubart-Gymnasium links in die Parkstraße. Gleich nach dem Gymnasium geht es links weg in den Kurt-Früh-Weg. Wir folgen dem Weg durch den Wald an den Stadien vorbei bis zum Stadionweg. Dort biegen wir rechts ab und von dort aus geht es immer geradeaus, am Waldfriedhof vorbei.
An den Parkplätzen geht es weiter geradeaus durch den Rohrwang durch bis wir an die B 29 gelangen. Hier führt eine Brücke über die Straße, welche wir passieren und über die Forststraße gelangen wir nach Affalterried. In der Ortsmitte an der Kapelle biegen wir links ab und folgen der Mönchsbuchstraße bis nach Treppach.
In der Ortsmitte von Treppach am Hotel Adler biegen wir rechts ab in den Bogweg, hier stoßen wir auf den HW 6 (Limeswanderweg, zu erkennen an der Wegemarkierung des Schwäbischen Albvereins). Dem HW 6 folgen wir immer weiter bis nach Hüttlingen. Dort kommt man an der Limesanlage am Kocher vorbei, einem kleinen aber feinen Freilichtmuseum, bei dem man eine Rekonstruktion einer Limespalisade und eines Stücks der Limesmauer sehen kann. Wir folgen dem HW 6 immer weiter durch Hüttlingen hindurch (Limesstraße, Römerstraße, Königsberger Straße).
Am Ende des Wohngebietes biegen wir nach links ab in die Lengenfelder Straße. An der Kleingartenanlage geht es vorbei und nach einiger Zeit erreichen wir ein Waldstück (Mahdholz). Hier befinden wir uns auch schon auf der Gemarkung von Rainau-Buch. Wir passieren den rekonstruierten Holz-Wachtturm und halten uns in Richtung Bucher Stausee, wo die Ausgrabungen und ein umfangreiches Freizeitangebot am See auf uns warten. Hier haben wir dann auch das Ziel unserer Wanderung erreicht.
Man verlässt Lorch über die Hohenstaufenstraße und fährt parallel zur B29 in Richtung Schwäbisch Gmünd. Unweit vom Kastell Freimühle (etwas abseits der Route findet sich außerdem das Kastell Schirenhof) führt der Deutsche Limes-Radweg weiter. Bei Schwäbisch Gmünd lag außerdem die Grenze der Provinzen Obergermanien und Raetien. Die Stelle, an der der Obergermanische Limes auf den Raetischen traf, ist heute mit einer Rekonstruktion markiert.
Über den Hirschbrunnenweg erreicht man dann das Zentrum von Schwäbisch Gmünd. Dort lädt das Museum im Prediger mit seiner Römerabteilung zur Besichtigung ein. Die Route führt quer durch die Innenstadt und dann entlang der Rems weiter nach Hussenhofen, Zimmern und Böbingen.
In Böbingen kommt man in der Nähe des Kastells Unterböbingen vorbei. Nun führt der Weg zunächst nach Mögglingen und dann über Hermannsfeld und Essingen nach Aalen. Zunächst fährt man in Aalen am Industriegebiet vorbei und kommt dann ins Stadtzentrum. In Aalen bietet das Limesmuseum, das direkt auf dem Gelände eines römischen Kastells errichtet wurde, einen Einblick in das militärische und zivile Leben in den römischen Provinzen.
Aalen wird dann in Richtung Wasseralfingen verlassen. Von dort geht es weiter dem Kocher entlang nach Hüttlingen und schließlich nach Rainau.
Die gesamte Strecke des Deutschen Limes-Radwegs zum Download in allen gängigen Dateiformaten:
Zur besseren Übersicht ist die Strecken auch in vier Abschnitte unterteilt verfügbar. Dadurch können Sie Ihre nächste Reise oder Ihren nächsten Ausflug an das einizigartige UNESCO-Welterbe Limes optimal planen.
Unser Unterkunftsverzeichnis:
Zur besseren Übersicht können Sie die Unterkünfte alphabetisch oder nach Lage am Limes sortieren.
06.12.2026
Beginn 14.30 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten
05.11.2026
ab 17 Uhr
01.11.2026
Beginn 14.30 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten
29.10.2026
Jeweils Donnerstag, 14 - 16:30 Uhr
04.10.2026
Beginn 14.30 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten
26.09.2026
Wenn das Schnauben der Pferde, der Klang aufeinander prallender Klingen und der laute Ruf militärischer Kommandos...
13.09.2026
11 - 16 Uhr
06.09.2026
Beginn 14.30 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten
02.09.2026
Jeweils Donnerstag, 14 - 16:30 Uhr
02.08.2026
Beginn 14.30 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten
Friedrichstraße 7
73430 Aalen
Tel.: 07361/95840
info@aalener-ratshotel.de
www.aalener-ratshotel.de
Stuttgarter Straße 45-47
73430 Aalen
Tel.: 07361/57160
antik@hotel-antik.de
www.hotel-antik.de
Gartenstraße 30
73430 Aalen
Tel.: 07361 780780
estilo@shotels.de
www.shotels.de
Osterbucher Platz 1
73430 Aalen
Tel.: 07361/9440
aalen@h-hotels.com
www.h-hotels.com
Ziegelstraße 155
73431 Aalen
Tel.: 07361/32469
gasthof@grauleshof.de
www.grauleshof.de
Stadionweg 1
73430 Aalen
Tel.: 07361/41020
info@waldhotel-eichenhof.de
www.waldhotel-eichenhof.de
Bodenbachstraße 8/1
73433 Aalen-Treppach
Tel.: 07361/919760
info@aalener-roemerhotel.de
https://www.aalener-roemerhotel.de/
Unterkunftsverzeichnis der Stadt Aalen
Unterkunftsverzeichnis der Erlebnisregion Schwäbische Ostalb
Osterbucher Platz
73431 Aalen
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