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Limes-Straße

Reisen Sie entlang der Deutschen Limes-Straße auf über 800 km durch Deutschland und erleben Sie das UNESCO-Welterbe Limes.

Limes-Radweg

Radeln Sie entlang des Limes-Radwegs, wo sich an der Strecke römische Attraktionen mit landschaftlichen Highlights abwechseln.

Limes-Wanderweg

Erleben sie einen der größten Kulturwanderwege Europas - den Limes-Wanderweg entlang des UNESCO-Welterbe Limes.

Kennen Sie schon...?

Hier finden Sie unsere Reisetipps am Limes.

Trailer

Entdecken Sie das UNESCO-Welterbe Limes. Der Limes lässt römische Geschichte mitten in Deutschland lebendig werden.

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Der Obergermanisch-Raetische Limes ist seit 2005 UNESCO-Welterbe. Durch eine Fördermitgliedschaft im Verein Deutsche Limes-Straße tragen Sie dazu bei, dieses zu erhalten!

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Erfahren Sie mehr über den Verein Deutsche Limes-Straße e.V. sowie die Geschichte des Limes.

Fotoausstellung „DU BIST WELTERBE“ im Kunstraum am Limes in Hillscheid ab 2. November 2022 zu sehen

"Du bist Welterbe“ war das Motto des Fotowettbewerbs, den der Verein Deutsche Limes-Straße ausrichtete. Die Einladung
an die Teilnehmenden lautete: „Halten Sie mit Ihrer Kamera spannende Momente fest, ungewöhnliche Ansichten auf der
Deutschen Limes-Straße, dem Deutschen Limes-Radweg und dem Deutschen Limes-Wanderweg. Zeigen Sie uns Ihre
Perspektive auf die Monumente und Rekonstruktionen von Limeswall, Palisade, Wachttürmen und vielem mehr.“
Limesreisende in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern reichten Fotos von Kastellen, Wachttürmen,
Palisaden, Limesfundamenten, Gladiatoren-Schaukämpfen, römisch inspirierter Streetart, Landschaftsaufnahmen und
Ausstellungsstücken in Römermuseen ein. Neben berühmten Motiven befinden sich unter den Wettbewerbsbeiträgen
auch zahlreiche Aufnahmen von weniger bekannten Orten an der ehemaligen Außengrenze des Römischen Reiches.
Der Fotowettbewerb stieß auf große Resonanz, und es sind grandiose Fotos entstanden. Die 12 Siegerfotos –jeweils drei
aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz- wurden in ein Ausstellungsformat
zusammengefasst und werden entlang der Limesstraße in verschiedenen Regionen gezeigt.
Nachdem die Ausstellung zunächst in Aalen und dann im Limesmuseum in Ruffenhofen präsentiert wurde, kommt sie nun
nach Rheinland-Pafalz.
Die Ausstellung wird in der Zeit von Mittwoch, 2. November bis Freitag, 16. Dezember 2022 im Kunstraum am Limes in
Hillscheid gezeigt. Die Öffnungszeiten sind –bei freiem Eintritt- Dienstag bis Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr und nach
telefonischer Vereinbarung.
Zusätzlich wird es eine Öffnung am Samstag, 26. November von 10 Uhr bis 13 Uhr geben. An diesem Samstag ist in
Hillscheid Weihnachtsmarkt und es wird (Start in Höhr-Grenzhausen) eine geführte Wanderung zum Kunstraum und zum
Weihnachtsmarkt –organisiert vom Kannnenbäckerland-Touristik-Service- angeboten.
Weiter Information zum Kunstraum am Limes oder zur Ausstellung gibt es unter 02624/9432169 oder
info@kunstraum-am-limes.de. Im Internet unter www.kunstraum-am-limes.de

VITA ROMANA

Römische Handwerkskunst und Lebensart auf dem Gelände des Limesmuseums am 24. und 25. September 2022 von 11 – 17 Uhr

„Das Leben ist ein Fest“ könnte als Motto über dieser Veranstaltung stehen, bei der besonders Aspekte des zivilen Lebens der Römer thematisiert werden sollen.
Bekannte Reenactor-Gruppen aus ganz Süddeutschland präsentieren eine breite Palette an Handwerkstechniken und so liegt eine Klangsymphonie verschiedenster Akteure über dem Gelände, in das sich das Stimmengewirr von Käufern und Verkäufern einfügt.

‚Schmankerln‘ aus der provenzialrömischen Küche werden mit ihrer exotischen Note den Gaumen kitzeln. Handwerkstechniken wie Knochenschnitzen, das Plastik der Antike, erwarten die Römerfans. Bronzeblechtreiben, Flechtarbeiten, Textilhandwerk und Keramikherstellung lassen den Besucher eintauchen in den Lifestyle der römischen Gesellschaft und demonstrieren die Vielfalt handwerklichen Könnens. Einblicke in die römische Alltagskultur wie das Badewesen erstaunen, denn der Hygienestandard der Römer wurde erst Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wieder erreicht. Religion und Aberglaube regelten auch damals das Leben. Geld regierte die Wirtschaft im Reich und ohne die Schriftkultur hätte das riesige Imperium nicht funktioniert.
Etwas ganz Besonderes stellen die in eigener Werkstatt hergestellten Getreidemühlen und Lavezgefäße dar. Somit wird für jedes Interesse etwas geboten sein.
Dazu gibt es wieder ein vielfältiges Mitmachprogramm, das die handwerklichen Vorführungen begleitet und auch das leibliche Wohl wird nicht vergessen.

Im Museum begeistert noch bis zum 13. November die Sonderausstellung „MEHR ALS NUR EUROPA – Horst Haitzinger und die Antike in politischen Karikaturen“. Der Künstler hat in 60 Schaffensjahren etwa 16 000 Karikaturen geschaffen und regelmäßig Vergleiche und Bezüge zur griechisch- römischen Antike hergestellt.

Doch diese Veranstaltung ist nicht die letzte im Jahreskreislauf. Am 12. November steigt in Kooperation mit dem Experimentemuseum explorhino die Nacht im Museum unter dem Thema „Alles erleuchtet! Vom Imperium ins Reich der Experimente“. Beide Museen unterhalten mit diversen Programmpunkten rund ums Licht und laden Sie ein die besondere Atmosphäre der Häuser bei Nacht zu genießen. Selbstverständlich ist Mitmachen auch bei dieser Veranstaltung erwünscht und auch den leiblichen Bedürfnissen wird Rechnung getragen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte zu gegebener Zeit den Medien oder kontaktieren Sie uns unter 07361-5282870 oder limesmuseum@aalen.de
An den Veranstaltungen gelten die üblichen Eintrittspreise.
Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch.

Zum Internetauftritt des Limesmuseum Aalen kommen Sie hier.

 

Neue Mitglieder am Niedergermanischen Limes

Bereits im Juli 2021 wurde der Niedergermanische Limes in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Insgesamt gehören nun fünf Abschnitte des früheren römischen Grenzverlaufs zum UNESCO-Welterbe: Neben dem Niedergermanischen und dem Donaulimes sind dies der Hadrianswall in England (seit 1987), der Antoninuswall in Schottland (seit 2008) und der Obergermanisch-Raetische Limes in Süd- und Südwestdeutschland (seit 2005). Somit reicht das „Transnationale Welterbe“ von den britischen Inseln bis in die Slowakei.

Der Niedergermanische Limes bietet als Flussgrenze sehr spezifische Eigenheiten und Entwicklungen. Der Rhein als natürliche Barriere bildeten dort fast 400 Jahre den Grenzverlauf. Eine Palisade oder Mauer wurde hier nicht angelegt. Zur Überwachung dieser Grenzlinie, die zudem ein wichtiger Faktor für Nah- und Fernhandel war, legten die Römer kleinere und größere Kastelle an. Zusätzlich wurden auch Wachtürme und eine Militärstraße, die die Anlagen miteinander verband, angelegt.

Der Verein Deutsche Limes-Straße freut sich, jetzt neue Mitglieder am Niedergermanischen Limes begrüßen zu dürfen. Xanten und Alpen (Nordrhein-Westfalen) sind dem Verein Deutsche Limes-Straße beigetreten. Wir heißen unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Erste Eindrücke von Alpen und Xanten und ihrer römischen Geschichte gibt es unter https://www.alpen.de/ beziehungsweise https://www.limesstrasse.de/deutsche-limes-strasse/limes-strasse/mitgliedsorte/xanten/

In Xanten, auf dem Gelände der einstigen Römerstadt Colonia Ulpia Traiana, laden Sie der LVR-Archäologische Park und das LVR-RömerMuseum zu einem Besuch ein. Beeindruckende Rekonstruktionen wie der Hafentempel und das Amphitheate, Wohnhäuser und die farbenprächtigen Thermen vermitteln einen lebendigen Eindruck vom römischen Alltag in Niedergermanien.

Alpen war in römischer Zeit Standort eines römischen Auxiliarkastells, dem Kastell Alpen-Drüpt. Zudem wurden zwei Marschlager sowie die Spuren einer spätantiken Befestigungsanlage nachgewiesen. Die Militärlager lagen unmittelbar an einer wichtigen Römerstraße, die von Italien bis in die Provinz Niedergermanien führte.

Feierliche Urkundenübergabe für UNESCO-Welterbestätte

2021 wurden die „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“ vom Welterbekomitee als UNESCO-Welterbestätte anerkannt. Am vergangenen Freitag fand im Museum Quintana in Künzing die feierliche Urkundenübergabe an die Kommunen und Landkreise des bayerischen Teils des sogenannten Donaulimes statt, darunter auch die Stadt Neustadt an der Donau.

11.05.2022. Am 30. Juli 2021 wurde der westliche Teil des Donaulimes als “Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)” in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Der neuen Welterbstätte liegt ein gemeinsamer Antrag von Deutschland (Bayern), Österreich und der Slowakei zugrunde, der 77 Teilstätten wie zum Beispiel Legionslager, Kleinkastelle, Marschlager und zugehörige zivile Siedlungen beinhaltet. Der bayerische Anteil des sogenannten Donaulimes umfasst Flächen in Niederbayern und der Oberpfalz, die sich in den Landkreisen Kelheim und Deggendorf sowie den Städten Regensburg, Straubing und Passau befinden.

Erster Bürgermeister Thomas Memmel nimmt Urkunde entgegen

Die Stadt Neustadt an der Donau ist mit dem Heilbad von Bad Gögging und dem Heiligtum auf dem Weinberg in Eining Teil der UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“. Am vergangenen Freitag übergab Kunstminister Markus Blume Urkunden an die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kommunen und Landkreise. Der Erste Bürgermeister von Neustadt an der Donau, Thomas Memmel empfing im Museum Quintana feierlich die Urkunde für die Aufnahme des Donaulimes in die UNESCO-Welterbeliste. Begleitet wurde er von Stadtrat und Kulturreferent Eduard Albrecht und von Bernhard Meyer, Tourismus-Direktor von Bad Gögging. „Wir freuen uns sehr, dass wir Teil des UNESCO-Welterbes sein dürfen. In Bad Gögging beherbergen wir einen außergewöhnlichen Kulturschatz, was durch diese Urkunde seine Bestätigung findet“, würdigte Erster Bürgermeister Thomas Memmel den besonderen Moment.

Faltkarte "UNESCO-Welterbe Limes" - neu aufgelegt und erweitert

Wir freuen uns sehr, die erweiterte Neuauflage der UNESCO-Faltkarte des Vereins Deutsche Limes-Straße im Maßstab 1:360 000 vorstellen zu können. Mit der Karte können Reisende Kultur, Natur und das UNESCO-Welterbe Limes von Kleve am Rhein bis Passau an der Donau erleben.

Der Limes – die Außengrenze des Römischen Reiches – besitzt weltweit Bedeutung als Zeugnis einer Kultur, aus der das europäische Mittelalter hervorging und auf der die Moderne basiert. In Deutschland gliedert er sich in drei Abschnitte.
Der Obergermanisch-Raetische Limes ist eines der größten archäologischen Denkmäler überhaupt. Bei seinen „Nachbarn“ handelt es sich um sogenannte nasse Grenzen: den Niedergermanischen Limes, gebildet durch den Rhein, im Norden und den Donaulimes im Südosten. Damit hat Deutschland Anteil an drei transnationalen Welterbestätten, die alle den Titel "Grenzen des Römischen Reiches" im Namen führen.

Somit ist die Limes-Straße besonders für geschichtsinteressierte Touristen eine Reise wert. Aber auch Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten: Der Limesverlauf führt durch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und somit durch unterschiedlichste Landschaften, von denen viele als Naturparke ausgewiesen sind.

Die neue Karte „UNESCO-Welterbe Limes“ wurde im Vergleich zur vorherigen Auflage um ein Kartenblatt zum Niedergermanischen Limes ergänzt. Sie unterstützt limesinteressierte Touristen bei der Reiseplanung, hilft bei der Orientierung und bietet einen Überblick in das transnationale Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches“.

In der Karte sind die Kastelle, Kastellbäder, Thermenanlagen und Lager sowie Turmruinen und –nachbauten entlang des Limes eingezeichnet. Zudem wird auf die Römermuseen bzw. Museen mit römischer Abteilung am Limes hingewiesen. Infotexte stellen die drei Limesabschnitte in Deutschland vor und erläutern die Besonderheiten des Limes in den verschiedenen Bundesländern.

Entdecken Sie mit der UNESCO-Karte Limes Deutschlands römisches Erbe und begeben Sie sich auf Erkundungstour am Limes.

Alamannenmuseum Ellwangen: Neues Wimmelbuch „Komm mit in die Vergangenheit"

Im Museumsshop des Ellwanger Alamannenmuseums wird ab sofort das neu erschienene, großformatige Kindersachbuch „Komm mit in die Vergangenheit – Mein großes Archäologie-Wimmelbuch Baden-Württemberg“ mit Illustrationen von David Marchal und Isabelle Göntgen angeboten. Auch der Limes hat darin seinen Platz.

Das Buch wurde gemeinsam vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Esslingen und dem Verlag Regionalkultur in Ubstadt-Weiher herausgegeben. Die Archäologinnen und Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege haben über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren für eine möglichst hohe Detailtreue der Wimmelbilder gesorgt und reale Fundorte und Fundgegenstände mit einarbeiten lassen. Auf diese Weise entstand das erste wissenschaftlich begleitete Wimmelbuch, das sich nicht nur an Vorschulkinder richtet, sondern sich auch für die Geschichtsvermittlung eignet.

In dem Buch erleben die beiden Freundinnen Sofia und Emine zusammen mit ihrem Freund Ben und dem kleinen Hund Archie eine spannende Zeitreise durch die Vergangenheit. Auf der archäologischen Ausgrabung vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof entdecken die vier eine Decke mit geheimnisvollen Gegenständen. Als sie sich neugierig nähern, finden sie sich urplötzlich in der Altsteinzeit wieder. Während die Menschen in dieser Zeit noch in Höhlen und Zelten leben, errichten sie in der Jungsteinzeit schon große Langhäuser. Über die Pfahlbauten des Federsees gelangen die Kinder nach Eberdingen-Hochdorf, wo sie dem Begräbnis des berühmten Keltenfürsten beiwohnen. Nach einer Stippvisite am Limes reisen sie anschließend zu den Alamannen und gelangen zu guter Letzt auf den mittelalterlichen Marktplatz von Ulm.

Der 16-seitige Band im attraktiven Großformat auf stabilem Karton ist im Verlag Regionalkultur in Ubstadt-Weiher erschienen und kostet 16,90 Euro.

Römische Mühlen und Töpferei

Thementag am 28. August in der RömerWelt Rheinbrohl

Am Sonntag, 28.08.2022 dreht es sich gleich mehrfach in der RömerWelt, nämlich um römische Mühlen und die Töpferei.
Da die römischen Mühlen in der Backstube schon etwas in die Jahre gekommen sind, ist eine Überarbeitung fällig. Hierfür kommt der Archäotechniker und Mühlenexperte Kuno Menchen wieder in die RömerWelt. Er wird die Mühlen entsprechend nachschärfen und falls nötig optimieren. Das ist eine ganz seltene Gelegenheit, dieses fast ausgestorbene Handwerk einmal live zu erleben!
Natürlich wird es dann die Möglichkeit geben, die Mühlen vor Ort wieder auszuprobieren und in klassischer Handarbeit Mehl zu mahlen.

An der Töpferscheibe wird die Xantener Töpferin des Ateliers XAN-TST das römische Töpferhandwerk erklären und vorführen. Wenn das Wetter es zulässt wird es auch für interessierte Besucher die Möglichkeit geben, dieses Handwerk einmal selber auszuprobieren.
Der Töpferstand von XAN-TST zeigt die enorme Bandbereite der antiken Töpferwaren vom einfachen Teller und Becher bis zu aufwendig verzierten Kannen oder auch Kinderspielzeug.

Neben diesem Zusatzprogramm im Außengelände kann natürlich auch die Dauerausstellung zum Limes mit ihren interaktiven Stationen erkundet werden, sowie weitere Handwerksbereiche des Museums und der Spielplatz im Außenbereich. Außerdem werden zwei offene Führungen (12.00 und 15.00 Uhr) angeboten. Eine Anmeldung hierfür ist nicht notwendig

© Erlebnismuseum RömerWelt

Eintauchen in römische Geschichten

Zwischen Regensburg und Ingolstadt bietet Bad Gögging Wellness und Gesundheit in und mitsamt römischem Ambiente. Immerhin nutzten hier die Römer schon vor 2.000 Jahren die gesundheitsfördernde Wirkung des legendären Gögginger Schwefelwassers! Fließen ließen es die Römer in der wahrscheinlich größten Heiltherme nördlich der Alpen. Nun ist sie Teil des UNESCO Welterbe Donaulimes – und einen Besuch wert.

02.08.2022. Den Römern sei Dank! Schließlich entdeckten sie vor mehr als 2000 Jahren die warmen Schwefelquellen rund um den Gesundheitsort Bad Gögging. Die Legionäre nahmen sich in den heilenden Quellen eine "Wellness-Auszeit" vom anstrengenden Dienst am Limes, dem Grenzwall des Römischen Reiches. Auch heute schwören Gesundheitsurlauber und speziell Arthrose- und Rheumapatienten auf dieses natürliche und jahrtausendealte Heilmittel. Die nachgewiesen therapeutische Wirkung der Bad Gögginger Schwefelbäder, gespeist aus sieben Quellen mit unterschiedlich hoher Schwefelkonzentration, macht den idyllischen Gesundheitsort an der Donau zum Ort der Wahl, besonders für Rheumatiker. Denn bei einem Bad wird der Schwefel über die Haut aufgenommen, dient als Schmiermittel und zur Regeneration der Knorpel. Außerdem ist Schwefel ein begehrtes Schönheitsmittel: Er strafft die Haut, fördert die Durchblutung und sorgt für glänzendes Haar und schöne Nägel.

Zeitreise zu den Römern
Gut, dass die Römer seinerzeit so überaus ordentlich gebaut hatten. Denn in und um Bad Gögging lassen sich zahlreiche Zeugnisse ihres Imperiums entdecken. Auf den Spuren der Römer folgt zum Beispiel der 20 Kilometer lange Rundwanderweg Römer-Schlaufe am Jurasteig. Von Bad Gögging aus führt er vorbei an milchig-blauen Schwefelquellen bis nach Eining an der Abens, die hier in die Donau mündet. In Eining fasziniert das Römerkastell „Abusina“, einst Sitz einer römischen Kohorte. Hunderte Soldaten sicherten von diesem Militärlager aus die Grenze des Römischen Imperiums. Jetzt ist es mit der neuen App „LIMES mobil“ sogar möglich, die Bauwerke und Funde dieses Kohortenkastells in Form von virtuellen Rekonstruktionen zu studieren. Heute ist es Bestandteil des UNESCO Welterbe Limes und im August Schauplatz des Römerfestes Salve Abusina. Und einen Kilometer weiter entlang der Donau lässt sich das römische „Heiligtum auf dem Weinberg" - 2021 ins UNESCO Welterbe Donaulimes aufgenommen - ebenfalls per Limes App virtuell erleben. Ein lohnenswerter Besuch, denn von hier aus genießt man wunderbare Ausblicke über die Donau.
Zurück in Bad Gögging empfiehlt sich ein Besuch der romanischen Kirche St. Andreas im alten Ortskern. Beherbergt sie doch das sehenswerte Römische Museum für Kur- und Badewesen. Dort geben Teile einer römischen Badeanlage einen Einblick, welchen Wellness-Genüssen die Römer frönten. Die Überreste des ältesten römischen Staatsbades nördlich der Alpen gelten als das Heilbad der „legio III Italica“, die ab 179 n.Chr. in Regensburg stationiert waren.

Heilende Schwefelbäder
Die Römer schufen mit der Entdeckung der heilenden Schwefelquellen den Grundstein für die heutige Limes-Therme im Ortszentrum. Dort, in Hotels und auch in Kliniken kommt das natürliche Heilmittel in Wannenbädern zum Einsatz und sorgt bereits nach wenigen Anwendungen für Linderung bei Gelenkschmerzen und Hautproblemen.

Bayerns größtes Römerfest
Bereits zum zehnten Mal findet Bayerns größtes Römerfest "Salve Abusina" in Eining statt. Dann nehmen vom 19. bis 21. August 2022 Legionäre, Gladiatoren, Germanen, und Handwerker die Besucher mit auf eine authentische Zeitreise in die Antike. Einfach spannend, wenn das Römerkastell Abusina wieder zum Leben erwacht und mit reichhaltigen Programmen für kleine bis große Römerfans lockt.

© Tourist-Information Bad Gögging

Erstes Rigomagus-Festival in Remagen

Seit Juli 2021 gehört der Niedergermanische Limes zu den Transnationalen Welterbestätten „Grenzen des Römischen Reiches“. Für Remagen ein Grund zu feiern: Das Kastell Rigomagus, auf dem Gebiet des heutigen Remagen gelegen, bildete den südlichsten Befestigungspunkt des Niedergermanischen Limes. 

Um die Ernennung zum Welterbe zu würdigen, richteten die Stadt Remagen und die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz am 7. und 8. Mai 2022 das erste Rigomagus-Festival aus. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher konnten sich über ein buntes Programm mit vielen Einblicken in die Antike freuen: Soldaten der Legio XXI Rapax, Gladiatoren und Handwerker bevölkerten Remagen an diesem Wochenende, für die großen und kleinen Römerfans gab es ein Familienprogramm und die Verpflegung wurde nach römischen Rezepten zubereitet. Sogar der römische Kaiser Valentinian gab sich die Ehre. Aber neben der antiken war auch die zeitgenössische Politik-Prominenz anwesend, unter anderem in Person der Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Unter dem Motto „Wir sind Welterbe“ nahm Remagens Bürgermeister Björn Ingendahl gemeinsam mit Ministerpräsidentin Dreyer die UNESCO-Urkunde im Rahmen einer festlichen Feierstunde in Empfang. „Fangen Sie mit diesem neuen Welterbe etwas Gutes an“, riet Dreyer. Dass unser Mitglied Remagen diesen Rat befolgen wird – davon sind wir vom Verein Deutsche Limes-Straße überzeugt und gratulieren noch einmal zum neuen Welterbe-Status.

© Verein Deutsche Limes-Straße

Mitgliederversammlung und Vorstandswahl

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins Deutsche Limes-Straße e.V. fand am 17. März 2022 in Pohlheim (Hessen) statt. Gastgeber war der Pohlheimer Bürgermeister Andreas Ruck, der seit 2021 dem Vorstand des Vereins angehört.

Nach dem Ausscheiden des bisherigen Vorstandsvorsitzenden, des Aalener Oberbürgermeisters a.D. Thilo Rentschler, im Oktober 2021 wurde am 17. März 2022 über die Nachfolge entschieden. Zur Wahl gestellt hatte sich Frederick Brütting, der Thilo Rentschler ins Amt des Aalener Oberbürgermeisters gefolgt war. Die Mitgliederversammlung wählte Oberbürgermeister Brütting einstimmig zum Vorstandsvorsitzenden.

„Ich freue mich, dass ich zum Vorsitzenden der Deutschen Limes-Straße gewählt wurde und möchte bei meiner Arbeit betonen, dass der Limes als unser gemeinsames römisches Erbe heute zahlreiche Gemeinden in fünf Bundesländern verbindet.“ so Oberbürgermeister Brütting im Nachgang zur Wahl.

Im Rahmenprogramm der Mitgliederversammlung fanden Besichtigungen des Pohlheimer Limesturms sowie des hessenweit einzigen Hypokaustums – der römischen Fußbodenheizung – im Schwimmbad Pohlheim statt. Pohlheim, das am nördlichsten Punkt des Obergermanisch-Raetischen Limes liegt, ist seit 2018 Mitglied im Verein Deutsche Limes-Straße.

Im Verein Deutsche Limes-Straße e.V. haben sich über 90 Städte, Märkte, Gemeinden und Landkreise sowie zahlreiche Touristikgemeinschaften zusammengeschlossen. Die Deutsche Limes-Straße, die sich zwischenzeitlich zu einer der erfolgreichsten Ferienstraßen Deutschlands entwickelt hat, führt über rund 830 km von Remagen am Rhein durch Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern bis Passau an der Donau. Daneben betreut der Verein auch den über 900 km langen Deutschen Limes-Radweg und den Deutschen Limes-Wanderweg und unterstützt die Mitgliedsorte und Museen am Limes dabei, die UNESCO-Welterbestätten Obergermanisch-Raetischer Limes und Donaulimes im In- und Ausland bekannter zu machen.

Reisetipp: Die Donau als "Straße der Kaiser und Könige"

Europäische Kulturgeschichte zwischen Regensburg und Mohács

„Europäische Kulturgeschichte zwischen Regensburg und Mohács“ mit dem Bus zu erkunden – das bietet unser Kooperationspartner „Die Donau – Straße der Kaiser und Könige“ im Oktober 2022 und im Juli 2023 an.
Zum Programm: „Seit der römischen Antike diente die Donau als bedeutendster Verkehrsweg Zentraleuropas und Bindeglied einer historisch und kulturell eng verflochtenen Region. Kaufleute, Siedler und Missionare nutzten diese Verbindung zwischen Ost und West im Frühmittelalter, als sich entlang der Donau neue Fürstentümer und Königreiche entwickelten. Kreuzritter und Pilger auf dem Weg nach Byzanz und ins „Heilige Land“ folgten dem Lauf der Donau ebenso wie ungarische, habsburgische und osmanische Heere. Mehr als 500 Jahre lang diente sie als einigendes Band der habsburgischen Donaumonarchie – eine „Straße der Kaiser und Könige“, an der es kulturhistorische Denkmäler der bewegten gemeinsamen Geschichte eines transnationalen „Donau-Europas“ zu entdecken gilt.“

Noch mehr Infos zur Reise sowie den genauen Ablauf finden Sie hier.

Limespfad Hillscheid - das Welterbe zu Fuß entdecken

In den letzten Monaten hat man seine Region und die Schönheiten sehr gerne "zu Fuß" entdeckt.

Rund um das Limesdorf Hillscheid ist das Welterbe Limes - dank der Unterstützung der Kommunen und des Förderkreises Limes - an vielen Stellen erlebbar. Sei es am rekonstruierten Limesturm mit angegliedertem römischen Garten oder aber am Limes-Kleinkastell Hillscheid, dessen Außenmauern 2003 nachgebildet wurden.

Seit einigen Jahren verbindet der Limespfad Hillscheid (Start am Limesturm) beide Punkte mit einem ca. 8 km langen Rundweg. Er führt dabei auf Teilstrecken entlang der ehemaligen römischen Grenze bis zum Limes-Kleinkastell.

Im handlichen Format sind wichtige Punkte entlang des Weges beschrieben. Den Flyer gibt es unter anderem in der Tourist-Information des Kannenbäckerland-Touristik-Service oder auch in Hillscheid. Online verfügbar ist der Flyer hier.

Noch mehr spannende Informationen zum Kannenbäckerland finden Sie unter www.kannenbaeckerland.de

© Kannenbäckerland-Touristik-Service

Niederländische Übersetzung

Zur Karte "UNESCO-Welterbe Limes" steht nun eine Übersetzung ins Niederländische bereit. Die PDF-Datei mit allen Texten zur Karte erhalten Sie hier.

Die Karte "UNESCO-Welterbe Limes" können Sie hier bestellen.

UNESCO-Welterbe. Grenzen des römischen Reiches. Obergermanisch-Raetischer Limes in Baden-Württemberg

Die UNESCO hat am 15. Juli 2005 den Obergermanisch-Raetischen Limes als Welterbe anerkannt, der inzwischen gemeinsam mit dem Hadrianswall und dem Antoniuswall die transnationale Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches" bildet. 30 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg sind Anrainer der Welterbestätte. Ihre Limesdenkmale stellt die Broschüre in Wort und Bild vor. Zudem verweist sie auf die verschiedenen Möglichkeiten das faszinierende Welterbe in Baden-Württemberg kennen zu lernen.

als PDF-Datei zum freien Download:
https://www.denkmalpflege-bw.de/publikationen/infobroschueren/allgemeine-landesweite-informationen

UNESCO-Welterbe. Grenzen des römischen Reiches.
Obergermanisch-Raetischer Limes in Baden-Württemberg
Broschüre, 16 cm x 29,7 cm, 60 Seiten, 12/2017

Reisetipp: Bad Homburg und die Saalburg

Nur etwa fünf Kilometer entfernt von Bad Homburg – auf einem Bergzug des Taunus – liegt sie, die Saalburg. Etwa 90 n.Chr. zunächst als einfaches römisches Holz-Erde-Kastell errichtet, entstand um das Jahr 135 ein rund 3,2 Hektar großes Lager für eine Infanterie-Einheit von knapp 500 Mann. Deren Aufgabe war es, den römischen und heute von der UNESCO als Welterbe anerkannten Grenzwall Limes zu bewachen.

Nachdem die Römer die Wehranlage um 260 n.Chr. aufgegeben hatten, verfiel das Kastell. Erst um 1900 wurde die Anlage nach römischen Vorbildern neu errichtet, zurückzuführen ist dies auf Kaiser Wilhelm II.. Heute befindet sich in der Saalburg ein Museum zur Geschichte des Limes und der Römer, bei dem nicht nur geschaut, sondern auch mitgemacht werden darf. Zahlreiche Aktionen für Kinder und Erwachsene sowie ein umfangreiches Programm lassen dabei die Zeit der Römer am Limes lebendig werden. In regelmäßigen Abständen finden zudem öffentliche Führungen statt, aber auch Themenführungen- und Thementage, Workshops und Vorträge. Mehr unter www.saalburgmuseum.de 

Rund um die Saalburg können Kulturerlebnisse mit erholsamem Genuss der Natur verbunden werden. Über 2,4 Kilometer – das sind etwa 45 Minuten Gehzeit – führt der „Rundweg Saalburg“ vorbei an archäologischen Denkmälern und Rekonstruktionen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch das Museumscafé Taberna, in dem original römische Küche kredenzt wird.

Rundgänge ausgehend von Bad Homburg

Vom Gotischen Haus aus führt (nach einem kurzen Stück auf der Elisabethenschneise) der König-Wilhelms-Weg zur Saalburg hinauf. Vorbei an der Luthereiche und dem Marmorstein. Ein angenehmer, bequemer Waldweg mit mäßiger Steigung. Etwas nördlicher, ebenfalls von Dornholzhausen aus, führen der Lindenweg  und der Hammelhansweg zum Römerkastell, und von Kirdorf aus ist die Saalburg aus östlicher Richtung über den Rotlaufweg und den Thomasweg zu erreichen.

Weitere Sehenswürdigkeiten im nahegelegenen Bad Homburg: Bad Homburger Schloss mit seinem Weißen Turm, dem Wahrzeichen der Stadt, Landgräfliche Gartenlandschaft, Bad Homburger Altstadt Bad Homburg, Kurpark mit Brunnenbezirk, Spielbank, Kaiser-Wilhelms-Bad, in dem das Kur Royal Day Spa beheimatet ist. Alle Bad Homburger Attraktionen auf: www.bad-homburg-tourismus.de

© Kur- und Kongreß-GmbH Bad Homburg v.d. Höhe

 

Reisetipp: Pohlheim

Die Gemeinde Pohlheim (50 Jahre jung) befindet sich mit ihren sechs Stadtteilen Dorf-Güll, Garbenteich, Grüningen, Hausen, Holzheim und Watzenborn-Steinberg etwa sechs Kilometer südöstlich der Universitätsstadt Gießen und somit am Nordrand der Wetterau.
Sie ist etwas Besonderes, denn nördlichster Punkt des Obergermanisch-Raetischen Limes und hält für Bewohner und Besucher gleichermaßen Überraschungen bereit.
In Pohlheim werden Sie nicht belächelt, wenn Sie sich römisch benehmen - Nein! Hier dürfen Sie sich jederzeit als Römerin und Römer fühlen.
Das geht zu Fuß bei einer ausgedehnten Wanderung entlang des Limes, oder per Fahrrad entlang des Limesfahrradweges. Hier gewinnen Sie einen Eindruck vom einst großen römischen Reich und sollten sich im Anschluss auch eine römische Ruhephase gönnen.
Wo? Im örtlichen Hallenbad! Denn das beherbergt seit Herbst 2021 ein „Hypokaustum“ und lädt seine Besucherinnen und Besucher zum Schwitzen und Entspannen ein. Streng nach römischem Vorbild entworfen, bildet ein Atrium den zentralen Aufenthaltsraum und leitet den „Römer“ über ein Säulenportal in das 60 °C warme Schwitzbad. Nach dem Schwitzen kannst Du ruhen, oder 1000 Schritte im Wassertretbecken tun!

Natürlich gibt es in Pohlheim noch Vieles mehr! Beliebte Veranstaltungen sind, beispielsweise der Hausener Fastnachtszug, das weit über die Pohlheimer Grenzen bekannte Wiesenfest im Mai, die Erntedankausstellung und Limeswanderung am 3. Oktober sowie der Weihnachtsmarkt in Holzheim.
Naherholungsgebiete und Sehenswürdigkeiten wie Schiffenberg-Basilika und Kloster Arnsburg, erhöhen das Freizeitangebot. Sehenswert ist auch die Alte Kirche in Watzenborn-Steinberg, deren Grundmauern aus der Zeit der Gründung des Klosters Schiffenberg stammen.
Sie möchten uns und unsere Umgebung kennenlernen?

Wir sind für Sie da: Der Bürgermeister der Stadt Pohlheim, Kirchstraße 2, 35415 Pohlheim 06403 -606611 MeineStadt@pohlheim.de

© Stadt Pohlheim

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Deutschen Limes-Straße 

 

 

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