Deutsche Limes-Straße

Hillscheid

  • Hillscheid

    Hillscheid im Herzen des Kannenbäckerlandes gehört zur Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen und liegt verkehrsgünstig zwischen den Wirtschaftszentren Rhein- Ruhr und Rhein-Main im Westerwald. Das Limesdorf hat rund 2.500 Einwohner.

    Vom Rhein aus Richtung Bendorf kommend macht der Limes an dem ehemaligen Wachposten 1/60 eine Biegung nach Südosten und führt über die Autobahn A 48 durch den Weitersburger Wald hinunter zum Ferbachtal. In der Nähe der heutigen Kläranlage war das Kleinkastell Ferbach.

    Eine Tafel informiert darüber. Von dort aus führt der Weg weiter in Richtung Hillscheid hinab ins Kühlbachtal oberhalb der Bembermühle. Der Limeswall ist noch deutlich sichtbar. Der Limesgraben ist heute aufgefüllt und dient als Wanderweg.

    Sehenswürdigkeiten

    Limesturm mit kleinem Museum, Heimatmuseum, Kleinkastelle

  • Karte - Hillscheid
  • Steinturm

    Der Limesturm ist für Hillscheid ein Markenzeichen geworden. Erleben Sie einen virtuellen Rundgang durch den Hillscheider Limesturm.

    Opens external link in new window(http://nitz-fotografie.de/Rundgaenge/Limesturm/flash/nitz_Wachtposten.html)

     

    Weithin sichtbar steht der Limesturm 1/68, der 1994 nach der neusten Limesforschung rekonstruiert wurde. Der quadratische Grundriss hat eine Seitenlänge von ca. 5 m und der Turm hat eine Höhe von ca. 12 m. Der Westerwaldkreis, die Ortsgemeinde Hillscheid, der Westerwald-Verein Zweigverein Hillscheid und viele kleine und große Spender haben den Bau dieses Steinturmes möglich gemacht.

     

    Der Schnitt durch den Turm zeigt die Funktion der 3 Ebenen. Im Erdgeschoß lagerten die Vorräte, der Einstieg über eine Leiter erfolgte in die Wohnebene und das 2. Obergeschoß mit äußerem Umgang war die Wachebene.

     

    Im Turm befindet sich ein kleines Museum mit Wandbildern und Exponaten.

     

    Kontakt: Winfried Schlotter  Tel. 02624 3843

    Der Limesturm in Hillscheid steht in der Zeit vom April bis Oktober zu folgenden Zeiten zur Besichtigung offen: Samstag14:00 - 17:00 Uhr und Sonntag/Feiertag von 14:00 - 17:00 Uhr

     

    Außerhalb dieser Zeiten und bei Gruppenbesichtigungen wenden Sie sich bitte an den oben genannten Kontakt.

  • Kleinkastell Hillscheid

    Im Jahre 1833 fand Oberstleutnant F.W. Schmidt die Überreste der Mauern und Wälle der Kastellbefestigung noch in beträchtlicher Höhe vor. Er schreibt: „Die äußeren Seiten der alten Burg bei Hillscheid sind im Quadrat 60, die des Reduits 30 Schritt lang und der Wall des letzteren noch 6 bis 8 Fuß, der äußere hingegen nur 4 bis 6 Fuß hoch".

     

    1857 bemerkte Oberst v. Cohausen, dass die Reste der größeren Befestigung verschwunden waren. Die Steine wurden für den Wegebau verwendet und die Fläche von der Forstverwaltung eingeebnet. Im Frühjahr 1894 wurden die ersten Ausgrabungen von Dahm in Angriff genommen. Dahm hat in seinem Bericht über die Ausgrabungen eine detaillierte Beschreibung der Anlage wiedergegeben und alle Maße des Bauwerks bestimmt, wenn auch später einige Details in Dahm`s Aufzeichnungen angezweifelt werden.( Quelle: „Der Obergermanisch-Raetische Limes des Römerreiches" im Auftrage der Reichslimeskommission, 1936).

     

    Im März 1998 wurde das Gelände an der „Lang-Guck" in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Forstverwaltung von freiwilligen Helfern des Westerwald-Vereins Hillscheid abgeholzt. Vom Juni bis Oktober 1999 fanden Ausgrabungen im nordwestlichen Teil des Geländes durch das Landesamt für Denkmalpflege statt und im Jahr 2003 wurde eine Teilrekonstruktion der Grundmauern des Kastells sowie des direkt am Kastell gelegenen Wachtturms WP 1/71 vorgenommen.

     

  • Wall und Graben

    Zwischen Hillscheid und Arzbach-Augst. Östlich von Hillscheid im Bereich der WP 1/72 und WP 1/73 sind Wall und Graben des Limes sehr gut erhalten.

    Kleinkastell Ferbach

    Das Kleinkastell Ferbach (in der älteren Literatur auch in der Schreibweise Kastell Fehrbach vorkommend) war ein römisches Kastell des Obergermanischen Limes. Das jetzige Bodendenkmal befindet sich in Grenzlage am südöstlichen Rande der heutigen Stadt Höhr-Grenzhausen im rheinland-pfälzischen Westerwaldkreis. Mit dem größten Teil seiner Fläche befindet es sich bereits auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Weitersburg im Landkreis Mayen-Koblenz.

    Heute liegt die Ferbacher Befestigungsanlage in einem ausgewiesenen archäologischen Schutzgebiet. Oberirdisch sind, außer geringen Verformungen durch die einstigen Ausgrabungstätigkeiten keine Spuren mehr zu erkennen, nachdem die Befunde von 1894 wieder mit Erde bedeckt worden waren. Die Ecken und das Tor des Kastells wurden jedoch mit Pfählen markiert und eine Informationstafel weist auf die Bedeutung des Platzes hin.

     

  • Touristinfo

    Kannenbäckerland Touristik-Service
    Tourist-Information
    Lindenstraße 13
    56203 Höhr-Grenzhausen

    Tel. 0 26 24 / 1 94 33
    Fax 0 26 24 / 95 23 56
     
    Opens window for sending email hg@kannenbaeckerland.de
    http://www.kannenbaeckerland.de

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