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Die Verdrängung der Muttergöttin in der Antike

03.06.2020

Ort: Mainhardt

BITTE BEACHTEN SIE: Aufgrund der Covid-19-Pandemie muss diese Veranstaltung leider entfallen.

Nach der Eroberung Europas durch die aus der Ukraine und dem Kaukasus stammenden indoeuropäischen Völker kam es zunächst zu einer Vermischung der hierarchischen Gesellschaftsstrukturen der Eroberer mit den egalitäreren Strukturen der Ureinwohner. Die patriarchalische Weltanschauung versuchte nun mit subtileren Methoden, die Herzen und Gedanken der Menschen zu beeinflussen. Dies lässt sich anhand der Götterwelt des klassischen Griechenlands aufzeigen. Eine Renaissance erlebten die Prinzipien der Muttergöttin in römischer Zeit in den Lehren des Sozialrevolutionärs Jesus Christus. Doch die patriarchalische Macht hat ihre Botschaft der Partnerschaftlichkeit so verwässert, dass das Christentum zu einer Stütze der hierarchischen Gesellschaftsordnung wurde.

Referent: Torsten Pasler
Beginn: 19.00 Uhr
Eintritt: 5 €
Adresse: Hauptstraße 4, 74535 Mainhardt

 

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