07.06.2026
Ort: Aalen
11 - 17 Uhr
2026 steht der UNESCO-Welterbetag unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung”. Zu diesem Anlass wollen wir beleuchten, wie die Römer auf diese – damals wie heute – zentralen Themen blickten.
Kriege und militärische Auseinandersetzung waren in der Antike Alltag. Gerade für die siegesgetriebenen Römer war ihre ebenso schlagkräftige wie disziplinierte Armee der wesentliche Baustein bei der Errichtung eines Imperiums von bislang ungekannten Ausmaßen.
Dennoch stand die Rechtfertigung des römischen Militarismus und die Verwaltung des Reiches mit seinen
vielen Völkern und Provinzen häufig im Zeichen der Pax Romana, des römischen Friedens.
Gerade an den Grenzen des Reichs zeigt sich dieser
Spagat zwischen militärischer Dominanz und friedlicher Entwicklung mit aller Deutlichkeit. Entlang des Limes prallten Römer und Germanen aufeinander und führten militärische Auseinandersetzung ebenso wie gewaltlose Handelsbeziehungen zu beiderseitigem Vorteil. Anhand der ehemaligen Militärbasis auf dem sich heute der zum UNESCO-Welterbe Limes gehörende Archäologische Park befindet, wird den Besuchenden durch Führungen und Aktionen vermittelt, wie uns der außergewöhnliche und universelle Wert der Welterbestätten daran gemahnen, dass nur durch Verständigung der hohe Wert des Friedens gewahrt bleiben kann.