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Melsbach

Melsbach - Rengsdorfer Land

Zwischen dem Römerkastell in Niederbieber und dem Wachposten 1/33 verläuft der Limes unterhalb der Melsbacher Ruine Kreuzkirche über den Wingertsberg hinab ins Aubachtal und weiter zum Kleinkastell Anhausen, durch den Heimbacher-Wald nach Bendorf-Sayn.

Der Nachbau eines Palisadenabschnittes, auf der Gemarkung der Gemeinde in der 2. Bauphase. Eine Limesstele informiert über die Besonderheiten an diesem Limesabschnitt.

Rastplätze mit Fernsicht wurden entlang des Limesweges installiert. Von hier geht der Blick weit ins Rheintal und die Eifel bis zur Festung Ehrenbreitstein.

Melsbach ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen am Limes in Richtung Rheinbrohl/ RömerWelt und Bendorf-Sayn.

Sehenswürdigkeiten

Ruine der alten Kreuzkirche Melsbach
Die Ruine der Kreuzkirche befindet sich am südlichen Ortseingang von Melsbach, auf der rechten Seite der Hauptstraße (von Neuwied aus kommend) und östlich gegenüber dem heutigen Sportplatz. Sie steht auf einem flachen Hügel und schmiegt sich in nördlicher Richtung an ein kleines Wäldchen an. Sie ist aus südlicher Richtung schon von Weitem gut zu erkennen.
Die Kreuzkirche wurde im Jahr 1399 erstmalig in Urkunden erwähnt. Sie war ein kleiner, einschiffiger Bau im spätgotischen Stil. Die Mauern bestehen aus Bruchstein. es gab einen großen Vordereingang nach Westen hin und einen Seiteneingang von Süden her. Ob es ein Glockentürmchen (Dachreiter) gab, ist unbekannt und gilt als unwahrscheinlich, da ein solches Türmchen bei einschiffigen Kapellen zu dieser Zeit noch nicht üblich war. Heute sind vor allem das Hauptportal, die Südmauer nebst Seitenportal sowie spärliche Reste der Nordmauer erhalten. Die Südmauer weist zudem den unteren Teil einer Fensteröffnung auf. Die Ostmauer fehlt vollständig. Vor dem Haupteingang lassen sich drei Treppenstufen erkennen, es könnten ursprünglich mehr gewesen sein.
Historische Urkunden aus den Jahren 1542 und 1544 belegen, dass Johann IV. von Wied-Runkel, Graf zu Wied, großzügige Spenden entrichtet hatte. Mit einem Teil des Ertrages, der an die Kirchspiele Altwied, Feldkirchen, Oberbieber und Heddesdorf ging, sollten unter anderem die Pfarrer der Kreuzkirche besoldet werden. Noch zu dieser Zeit war die Kreuzkirche ein viel besuchter Wallfahrtsort der Augustinerinnen von Andernach. Er stand unter der kuratorischen wie kirchlichen Betreuung des Kölner Erzbischofs Hermann V. von Wied, eines Onkels von Johann IV. Hermann V. war es auch gewesen, der regelmäßig Stiftungen und Spenden an die Wieder Kirchspiele veranlasste. 

Förderturm
Unweit der Ruine der Kreuzkirche steht der eiserne Förderturm des stillgelegten Tonbergwerks der Dr. C. Otto & Comp., er war um 1938/1939 errichtet worden. Es ist zwar noch heute möglich, den Förderturm zu besichtigen, er darf aber aufgrund von Einsturzgefahr nicht mehr bestiegen werden.

Naturdenkmal
Wasserfall des Laubachs

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